Buddh. Zentrum Sylt
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Die Anfänge des Buddhismus auf Sylt


Anfang des 20. Jahrhunderts begründet der homöopathische Arzt und Wahl-Berliner Dr. Paul Dahlke (* 25.1.1865 in Osterode, Ostpreußen, † 29.2.1928 in Berlin-Frohnau) den Beginn einer buddhistischen Tradition auf Sylt. Dahlke erwirbt auf der Nordseeinsel Besitz, um zwei buddhistische Projekte zu realisieren.

Als sichtbarer Ausdruck Buddhas Lehre entstehen nach Dahlkes Plänen ein steinernes Denkmal (1932 zerstört) und ein Wohnhaus in Wennigstedt-Braderup. Das schlichte Bauwerk dient Dahlke als privates „Retreat-Haus“, in dem er während seiner Insel-Aufenthalte auch Patienten empfängt. Und zwar in der Bibliothek, die er als Meditationsraum ausstattet. Mit Wandornamenten dekorativ verziert, bildet der Raum den kunstvollen Hintergrund für eine ungefähr ein Meter hohe, hölzerne Buddha-Statue, die der Übersetzer buddhistischer Schriften von einer seiner zahlreichen Asienreisen mitgebracht hatte.

1900 hatte Dahlke den Buddhismus während eines Ceylon-Besuchs kennen gelernt und vertrat von da ab den Theravada-Buddhismus. Sein Interesse an der Entwicklung des Buddhismus in Deutschland gipfelt 1924 in der Verwirklichung der Idee von einem „Buddhistischen Haus“.

Der Bau des Hindenburgdammes bewog Dahlke seinen Plan vom „Buddhistischen Haus“ nicht auf Sylt sondern in Berlin-Frohnau zu realisieren. Dieses wird bis heute von Mönchen betreut.


 
 
 
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